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In
ihrem Programm mit klassischen neapolitanischen
Liedern
werden die Musikwelten des Südens lebendig,
ein
Ausdruck von Lebensfreude und Leid.
Die
Lieder erzählen Geschichten von der Liebe und vom
Verlassen,
vom Meer und von der Heimat, von den großen
und
kleinen Problemen im Zusammenleben der Menschen.
Und
gerade dieser Charakter
prädestiniert
diese Werke für eine kleine Besetzung,
so
wie man sie in den Straßen Neapels hören kann.
Der
Klang des lyrischen Tenors und die sparsame
Instrumentierung
unterstreichen die Leichtigkeit
und
den manchmal ironischen Unterton,
der
in den Sprachbildern der Canzone versteckt ist.
Und
trotzdem spürt man die Klagen und Sehnsüchte,
die
in vielen dieser Melodien erklingen,
rhythmische
Sequenzen repräsentieren den Puls des
südländischen
Lebens.
Die
Saiteninstrumente bilden einen Klangteppich,
in
den sich die Stimme einbetten kann,
aus
dem sie aber auch strahlend aufsteigt,
wie
im täglichen Spiel zwischen Sonne und Meer... |